Vom Acht-Stunden-Tag zur Wochenarbeitszeit: Modernisierung oder Rückschritt?
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Wie viel Flexibilität tut Arbeit gut — und ab wann wird sie zur Belastung? In diesem Arbeitsblatt prüfen Schüler:innen eine aktuelle Debatte um den Acht-Stunden-Tag und entwickeln ein eigenes Urteil darüber, ob eine Wochenarbeitszeit mehr Freiheit schafft oder wichtige Schutzrechte schwächt.
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Ablaufplan für den Unterricht
Lernziele
Die Schüler:innen erklären die aktuelle Debatte um den Acht-Stunden-Tag und unterscheiden zwischen täglicher und wöchentlicher Höchstarbeitszeit.
Sie analysieren Pro- und Contra-Argumente zur Reform und arbeiten heraus, welche Vorstellungen von Freiheit, Schutz und moderner Arbeit dahinterstehen.
Sie formulieren ein begründetes politisches Urteil zur Frage, ob die Reform eine Modernisierung oder einen Rückschritt darstellt.
Unterrichtsablauf:
Zum Einstieg wählen die Schüler:innen zwischen zwei Arbeitszeitmodellen und reflektieren, welche Werte hinter ihrer Entscheidung stehen. Anschließend erschließen sie mithilfe der Buzzard-Debatte und eines Hintergrundtexts, was aktuell am Acht-Stunden-Tag diskutiert wird und welche rechtlichen Regelungen bzw. Reformpläne im Zentrum stehen. Danach arbeiten sie arbeitsteilig die Pro- und Contra-Perspektiven heraus und prüfen, welche Lebenssituationen, Interessen und Freiheitsvorstellungen in den Argumenten sichtbar werden. In der Austauschphase ergänzen sie ihre Ergebnisse, vergleichen beide Seiten und arbeiten heraus, dass „Freiheit“ in der Debatte unterschiedlich verstanden wird. Abschließend verfassen sie eine begründete Stellungnahme zur Frage, ob die Reform des Acht-Stunden-Tages eher eine Modernisierung oder ein Rückschritt ist, und reflektieren, ob sich ihre ursprüngliche Einschätzung aus dem Einstieg verändert hat.
Details
Bildungsebene
Sek I & II
Bildungswege
Gymnasium, Gesamtschule, Realschule, Berufsbildende Schule
Bildungsfeld / Fachbereich
Politik & Gesellschaft
Wirtschaft
Qualifikationen / Lehrplanthema
Arbeitswelt im Wandel; Sozialstaat und Arbeitnehmerschutz; Interessen von Arbeitnehmer:innen; Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik; Freiheit, Verantwortung und staatliche Regulierung / Sachkompetenz (Arbeitszeitgesetz, Reformdebatte und zentrale Akteur:innen verstehen); Analysekompetenz (Argumente, Interessen und mitgedachte Lebenssituationen herausarbeiten); Urteilskompetenz (Pro- und Contra-Argumente abwägen und begründet Stellung nehmen); Diskurskompetenz (unterschiedliche Freiheitsbegriffe vergleichen und diskutieren)
Klassenstufe
ab Klasse 9
Zeitrahmen
60 - 90 Minuten
Bildungsregion
Deutschland
aktualisiert am:
veröffentlicht am
18.05.2026
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