Völkerrecht oder Bündnistreue: Sollte Deutschland Trump stärker kritisieren?
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Wie reagiert Politik, wenn Verbündete gegen das Völkerrecht verstoßen? Dieses Arbeitsblatt macht das Spannungsfeld zwischen Völkerrecht, Bündnistreue und außenpolitischen Interessen am Beispiel der USA verständlich und führt Ihre Schüler:innen zu einer fundierten eigenen Urteilsbildung.
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Ablaufplan für den Unterricht
Lernziele:
Die Schüler:innen erläutern zentrale Grundlagen des Völkerrechts.
Sie analysieren und vergleichen politische Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu den Angriffen auf Venezuela und den Iran im Spannungsfeld von Völkerrecht, Bündnispolitik und Sicherheitsinteressen.
Die Schüler:innen beurteilen, ob Deutschland völkerrechtswidrige Angriffe verbündeter Staaten deutlicher kritisieren sollte, und begründen ihre Position argumentativ.
Unterrichtsablauf:
Zu Beginn sichern die Schüler:innen anhand eines kurzen Infotexts und Auszügen aus der UN-Charta zentrale Grundlagen des Völkerrechts, insbesondere das Gewaltverbot, die Rolle des UN-Sicherheitsrats und die Ausnahmen durch Mandat oder Selbstverteidigung. So klären sie zunächst den normativen Maßstab, an dem die späteren Fälle gemessen werden. Anschließend wenden sie dieses Grundwissen auf die Angriffe auf Venezuela und den Iran an, indem sie Buzzard-Texte auswerten und herausarbeiten, mit welchen Begründungen Trump die Angriffe rechtfertigt. Darauf aufbauend analysieren die Schüler:innen Stellungnahmen von Friedrich Merz zu den Angriffen auf Venezuela und den Iran, markieren rechtliche sowie politische bzw. moralische Bewertungselemente, ordnen seine Positionen auf einer Skala ein und vergleichen, wie er die beiden Regime beschreibt, welche politischen Ziele er betont und wie unterschiedlich er mit der Frage des Völkerrechts umgeht. Auf dieser Grundlage wird das Spannungsverhältnis zwischen rechtlichen Prinzipien und außenpolitischer Praxis sichtbar. Im letzten Schritt lesen die Schüler:innen eine Pro- und eine Contra-Perspektive zur Frage, ob Deutschland Trump stärker kritisieren sollte, ordnen die Argumente und verfassen schließlich eine begründete Rede aus der Perspektive der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers, in der sie sich zu den US-Angriffen positionieren.
Details
Bildungsebene
Sekundarstufe I-I
Bildungswege
Gymnasium, Realschule, Gesamtschule, Berufsbildende Schule
Bildungsfeld / Fachbereich
Politik & Gesellschaft
Qualifikationen / Lehrplanthema
Sachkompetenz (Grundlagen des Völkerrechts, Gewaltverbot, Ausnahmen, Rolle der UN verstehen), Analysekompetenz (politische Aussagen auswerten, rechtliche und politische Bewertung unterscheiden, Positionen vergleichen), Urteilskompetenz (das Spannungsverhältnis zwischen Völkerrecht, Bündnispolitik und Sicherheitsinteressen beurteilen) / Konflikte und Internationale Ordnung, Völkerrecht und militärische Gewalt, Deutsche Außenpolitik nd Bündnisse
Klassenstufe
ab Klasse 10
Zeitrahmen
90 Minuten
Bildungsregion
Deutschland
aktualisiert am:
veröffentlicht am
17.03.2026
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