Ist die Aufregung um Sydney Sweeneys Werbekampagne gerechtfertigt?
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Sydney Sweeneys „Just Sports“-Kampagne sorgt für heftige Kritik, diskutiert wird über Selbstbestimmung, problematische Frauenbilder und clevere Marketingprovokationen. In dieser Unterrichtsstunde erschließen sich die Schüler:innen drei zentrale Streitpunkte der Debatte und wägen sie gegeneinander ab.
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Ablaufplan für den Unterricht
Lernziele:
Die Schüler:innen…
analysieren die Darstellung und Aufmerksamkeitsstrategien einer Werbekampagne,
erklären die Streitpunkte Selbstbestimmung, Frauenbild, Empörung & Marketing,
arbeiten zentrale Aussagen und Argumente unterschiedlicher Perspektiven heraus und vergleichen diese,
wägen unterschiedliche Argumente ab und bilden ein begründetes eigenes Urteil
Unterrichtsablauf:
Zum Einstieg sehen die Schüler:innen den Werbespot „Just Sports“ zweimal, halten ihre erste Reaktion fest und untersuchen anschließend, wie Sydney Sweeney und Sport inszeniert werden und wodurch die Werbung Aufmerksamkeit erzeugt. Danach erschließen sie mithilfe der Buzzard-Einleitung die drei zentralen Streitpunkte Selbstbestimmung, Frauenbild sowie Empörung & Marketing. In Vierergruppen bearbeiten sie jeweils eine von vier Perspektiven, arbeiten zentrale Aussage, stärkstes Argument und relevante Streitpunkte heraus und stellen sich ihre Ergebnisse gegenseitig vor. Anschließend ordnen und vergleichen sie die Perspektiven, bevor sie selbst zu den drei Streitpunkten Stellung beziehen und prüfen, wie ihre Einschätzungen zusammenpassen. Abschließend beantworten sie die Leitfrage in einem begründeten Urteil und reflektieren, ob und wodurch sich ihr erster Eindruck verändert hat.